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AIT: Weekend in … Vienna

The Austrian capital Vienna has been declared the world’s most liveable city by the British weekly newspaper the Economoist. In the latest AIT 11.2018, Armin Ebner, BEHF Architects co-founder,reveals what Vienna has to offer.

Ein Wochenende in … WIEN

ARCHITEKT ARMIN EBNER VON BEHF ARCHITECTS FÜHRT DURCH SEINE WAHLHEIMAT

Die österreichische Hauptstadt Wien bietet von allem, was das Herz begehrt, etwas und davon nur das Beste. Das findet nicht nur Architekt Armin Ebner, sondern auch der „Economist“. Jüngst hat die britische Wochenzeitung ihre jährliche Rangliste veröffentlicht und Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt erklärt. Am 11. November beginnt hier traditionell die Ballsaison und läuft den ganzen Winter über bis Faschingsdienstag. Was es in Wien neben Walzertanzen noch zu erleben gibt, verrät Armin Ebner nachfolgend.

Wien ist einfach anders, keine Großstadt, jedoch eine Weltstadt. Der unvergleichliche Reiz liegt für mich im Kontrast zwischen der jahrhundertealten Tradition, den modernen Einflüssen und der unmittelbaren Nähe zur wunderbaren Natur. Es gibt von allem reichlich, jeder kommt auf seine Kosten: Kultur und Internationalität, die sich abwechseln mit ländlicher Idylle. Dabei herrscht keine übertriebene Hektik wie in anderen Großstädten, die Stadt ist unaufgeregt und ruht in sich selbst. Gerne schlendert man zu Fuß durch die verschiedenen Gräzel (Stadtviertel) und verweilt in einem der Kaffeehäuser, sozusagen dem erweiterten Wohnzimmer der Wiener. Man trifft sich dort sowohl mit Freunden als auch mit Geschäftspartnern und lernt ganz nebenbei viel über das Leben, den Alltag und die Gewohnheiten der Städter. Die Nähe zum Wienerwald und seinen Heurigen (Weinhausschank direkt vom Winzer) trägt ebenfalls bei zur hohen Lebensqualität: Oberhalb der Stadt sitzt man in der warmen Jahreszeit zwischen Weinreben und Obstbäumen bei einem Glaserl Hauswein und lässt den Tag friedlich ausklingen. Einen berauschenden Blick hinunter auf die pulsierende Stadt gibt es inklusive. Während der Wintermonate empfehle ich den Besuch der zahlreichen Bälle, ein unvergessliches Erlebnis, das bei meiner vorgeschlagenen Städtetour das Samstagabend-Highlight bildet.


Samstag: Durch die Innenstadt hinein in die Ballnacht

> 09.00 Uhr Nach Ankunft am Flughafen Schwechat (1), dessen Terminal 1A bis 2005 nach den Plänen von Baumschlager Eberle errichtet wurde, geht es direkt in den lebendigen 3. Wiener Gemeindebezirk und dort zu Stadthotel Daniel (2). 2012 haben Atelier Heiss Architekten das 1962 von Georg Lippert und Roland Rohn erbaute Hoffmann-La Roche-Gebäude zum urbanen Hotel umgenutzt. Die innovative Curtain-Wall-Fassade von damals steht ebenso wie das Treppenhaus unter Denkmalschutz. Auf dem Dach des behutsam sanierten Gebäudes thront ein gestrandetes Boot des Künstlers Erwin Wurm, das erst auf den zweiten Blick irritiert und dem Gebäude die Ernsthaftigkeit nimmt. Hier beginnen wir den Tag mit einem wunderbaren Frühstück in der duftenden Bakery, die sich in der öffentlich zugängigen Erdgeschosszone befindet.

> 11.00 Uhr – Gleich nebenan liegt die BahnhofCity (3), erstellt nach einem Masterplan der beiden Wiener Architekturbüros Albert Wimmer und Ernst Hoffmann mit Theo Hotz Partner aus Zürich. Wiens neuer Hauptbahnhof läuft seit 2015 im Vollbetrieb und symbolisiert die Drehscheibenfunktion der Stadt in der Mitte Europas. Für das weithin sichtbare und imposante Rautendach aus Stahl und Glas mit einer Fläche von 37.000 Quadratmetern wurden 7.000 Tonnen Stahl verbaut. Eine Menge, die der des Eiffelturms entspricht. Maßgebliche Gebäude des neuen Stadtteils sind der von Henke Schreieck für die Bankengruppe Erste Group errichtete Headquarter Erste Campus (Bild links), die Parkapartments am Belvedere von Renzo Piano und das Hochhausensemble The Icon (4), das wir in Kooperation mit JSWD Architekten entwickelt haben. Mit seinen drei unterschiedlich hohen Türmen setzt der multifunktionale Bürokomplex ein markantes architektonisches Zeichen zum Gürtel, eine der Hauptverkehrsadern in Wien.

> 13.00 Uhr – Wer die nun anstehende kulinarische Pause mit einer Shoppingtour verbinden möchte, fährt weiter zur Post am Rochus (5). Das Einkaufszentrum, gelegen an einem der schönsten und ältesten Marktplätze Wiens, 2017 erbaut von Schenker Salvi Weber mit feld72, verbindet Shops und Gastronomie auf drei Ebenen. Ich favorisiere die klassische Variante: Ein köstliches Schinkenbrot mit frischem Kren (Meerrettich) und einem Achterl dazu im Restaurant Zum Schwarzen Kameel (6), das in diesem Jahr sein 400-jähriges Jubiläum feiert und sich „das demokratischste aller Lokale“ nennen kann. Hier verkehrten schon damals neben Adeligen auch Personen des Volkes wie Victor Adler, der Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs im Jahr 1889.

> 15.30 Uhr – Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir den Judenplatz (7). Das hier zu erlebende Mahnmal, entworfen von der Künstlerin Rachel Whiteread, wurde im Herbst 2000 enthüllt und erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordeten österreichischen Juden. Die Außenflächen des Quaders sind als nach außen gewendete Bibliothekswände modelliert. Auf dem Weg in Richtung Hotel machen wir noch einen Stopp beim Maßschuhmacher Rudolf Scheer & Söhne (8) in der Bräunerstraße. Das Geschäft hat eine lange Tradition und wird nach dem Leitsatz „Hauptsach, die Schuh passen“ bereits in siebter Generation geführt. Wollte man für den heutigen Ball eines der maßgeschneiderten Paare besitzen, muss man nach vorheriger Terminvereinbarung bereits ein halbes Jahr vorher vorbeikommen. Im Ladengeschäft im Erdgeschoss können historische Modelle aus nächster Nähe angesehen werden. Als k. u. k. Hoflieferant wurden hier bereits für Kaiser Franz Joseph I. die Maßschuhe gefertigt.

> 17.30 Uhr – Wer seinen Frack friktionsfrei tragen will, lässt sich beim Herrenausstatter Knize (9) einknöpfen. Im Atelier am Graben sind besonders sehenswert die Räume im Obergeschoss, die 1913 von Adolf Loos gestaltet und bis dato kaum verändert wurden. An Balltagen werden den Herren hier im 10-Minuten-Takt die Fräcke angezogen. Gut zu wissen: Frackpflicht (White Tie) besteht bei zwei Wiener Bällen: dem Opernball und dem Philharmoniker-Ball, empfohlen wird er außerdem beim Ball der Industrie und Technik, Techniker Cercle. Die sonst so geliebten Armbanduhren sind übrigens generell tabu!

> 18.30 Uhr – Die bevorstehende Ballnacht – empfohlen wird der Ball der Industrie und Technik am 26. Januar 2019 – wird lang, daher legen wir eine Pause in unserem Hotel The Guesthouse Vienna (10) direkt bei der Oper ein. Die von Terence Conran gestalteten Zimmer und Suiten verfügen über einen sensationellen Ausblick über die Stadt. Ein Nickerchen im gepolsterten Erker bringt neue Energie. Nach einem Glas österreichischen Wein, der jedem Zimmer kostenfrei zur Verfügung steht, geht es los in die Nacht.

> 20.00 Uhr – Über die Kärntnerstraße gelangen wir ins japanische Restaurant Shiki (11), hinter dem der erfolgreiche Dirigent und Geiger Joji Hattori steht, der sich den Traum vom eigenen Restaurant erfüllt hat. In den 2015 von uns gestalteten Räumen verbindet sich japanische Tradition mit europäischer Gegenwart. Nach vorheriger Reservierung erwartet uns im Fine-Dining-Bereich das Beste, was die Japanische Küche zu bieten hat.

> 21.30 Uhr – Es ist Zeit für das gesellschaftliche Highlight des Wochenendes: Der Ball der Industrie und Technik – Techniker Cercle, findet im Musikverein (12) statt. Das traditionsreiche Konzerthaus, das 1870 nach Vorbildern der griechischen Antike erbaut wurde, ist ein Tempel für die Musik. Der berühmte Große (Goldene) Musikvereinssaal, der als einer der schönsten und akustisch besten Säle der Welt gilt, wurde oft zu kopieren versucht, das Original jedoch wurde niemals erreicht. Ein Ball in dieser wunderbaren Kulisse gehört zu jenen Erlebnissen, die man nie wieder vergisst.

> 24.00 Uhr – Nach unzähligen Drehungen zur klassischen Musik folgt ein zeitgemäßer Ausklang in der nahe gelegenen Clubdisco Volksgarten (13). 1950 nach den Plänen von Oswald Härdtl erbaut, ist der Club eine der schönsten Locations der Stadt, die seit Jahrzehnten zu den Fixpunkten des Wiener Nachtlebens gehört.

> 02.00 Uhr – Nichts geht mehr. Für den finalen Ausklang machen wir Halt beim Bitzinger Würstelstand (14), gelegen direkt vor dem Kunstmuseum Albertina. Hier trifft man auf Nachtschwärmer jeder Couleur. Der Würstelstand wurde vom Gourmet-Magazin Falstaff zu einer der besten Würstelstände Österreichs gekürt. 2008 wurden die Architekten Schuberth und Schuberth für ihre Neu-Interpretation des typischen Wiener Würstelstandes gefeiert. Neben dem üblichen Menü von „Käsekrainer“ bis „Waldviertler“ werden sogar Champagner und edle Weine kredenzt.

Sonntag: Wiener Unterwelt, Kunst und Genuss

> 11.00 Uhr – Nach dem ersten Kaffee im Hotel und einer vorsorglichen Kopfschmerztablette begeben wir uns auf die Spuren des Schauspielers Orson Welles: Die Dritte-Mann-Tour (15). Achtung! Reservierung erforderlich, warme Kleidung und festes Schuhwerk sind ratsam. Während der 60-minütigen Tour lernt man alles, was man über die Wiener Kanalisationen wissen muss. Das finstere, weitverzweigte Kanalsystem, das dank eines Film Noir weltbekannt wurde, ist ein unvergleichliches Erlebnis.

> 13.00 Uhr – „Wining Dining Shopping“, unter diesem Motto besuchen wir nun den Flagshipstore von Wein & Co (16) am Stephansdom, den unser Büro 2016 fertiggestellt hat. Der im Shop der beliebten österreichischen Bar- und Restaurantkette gekaufte Wein kann direkt im Restaurant getrunken werden. Sinnenfreudige Freskenmotive aus der Zeit des Barock schmücken die Wände und lassen einen die Zeit vergessen.

> 15.00 Uhr – Für Liebhaber zeitgenössischer Kunst schlage ich nun einen Besuch im Belvedere 21 (17) vor. 1958 vom Wiener Architekten Karl Schwanzer als Österreich-Pavillon zur Expo 58 in Brüssel errichtet, wurde der Bau 1962 nach Wien transferiert und als Museum eröffnet. Adolf Krischanitz, ein Schüler Karl Schwanzers, wurde 2007 mit der Renovierung betraut. Seit November 2011 dient der transparente Bau als Erweiterung des bedeutenden Kunstmuseums Belvedere. Präsentiert werden beste zeitgenössische Kunst aus Österreich und internationale Wechselausstellungen.

> 17.00 Uhr – Bevor wir das Gepäck aus dem Hotel holen, nehmen wir noch einen Abschiedsdrink in der legendären American Bar (18), auch Kärntner Bar genannt. Adolf Loos hat sie 1907 entworfen, wegen ihrer 27 Quadratmeter wird sie auch gern als gemütlichste Zündholzschachtel der Welt bezeichnet. Viele Bargeschichten aus über hundert Jahren wurden in einem Buch zusammengefasst und berichten über spannende Gäste wie Curd Jürgens, Mick Jagger und Quentin Tarantino.

Weekend in … Vienna

The Austrian capital Vienna offers everything the heart desires and only the best of it. This is the opinion of architect Armin Ebner as well as the Economist. The British weekly newspaper recently published its annual ranking and declared Vienna to be the most liveable city in the world. The ball season traditionally begins on 11 November and lasts throughout the whole winter until Shrove Tuesday. In the following, the architect Armin Ebner reveals what Vienna has to offer besides waltz dancing.

Vienna is not a big but a cosmopolitan city. For me, the incomparable charm lies in the contrast between the centuries-old tradition, modern influences, and the proximity to wonderful nature. It’s a pleasure to stroll through the different Gräzel (districts) and stay in one of the coffee houses, so to speak the extended living room of the Viennese. The proximity to the Vienna Woods and its Heurige (traditional taverns operated by winegrowers) also contributes to the high quality of life. During the winter months, a visit to one of the numerous balls is an unforgettable experience.


Saturday: Through the city centre into the ball night

> 09.00 After arriving at Schwechat Airport (1) – Terminal 1A was completed in 2005 according to plans by Baumschlager Eberle – we have a wonderful breakfast at Stadthotel Daniel (2). In 2012, Atelier Heiss Architekten converted the Hoffmann-La Roche Building (1962) by Georg Lippert and Roland Rohn into a hotel.

> 11.00 The neighbouring BahnhofCity (3) was built according to a master plan by Viennese architects Albert Wimmer and Ernst Hoffmann with Theo Hotz Partner from Zurich. Vienna’s new main railway station has been fully operational since 2015 and symbolises the hub function of the city in the centre of Europe. Key buildings in the new district are “Erste Campus”, built by Henke Schreieck, the Park Apartments at the Belvedere by Renzo Piano, and the high-rise ensemble The Icon (4), which we developed in cooperation with JSWD Architekten.

> 13.00 The shopping centre Post am Rochus (5) combines shopping and culinary delights; it was completed in 2017 by Schenker Salvi Weber and feld72. I prefer the classic variant: a delicious ham sandwich with fresh horseradish and an “Achterl” (1/8 l) of wine in the Zum Schwarzen Kameel (6), which is celebrating its 400th anniversary this year.

> 15.30 The memorial by artist Rachel Whiteread on Judenplatz (7), unveiled in 2000, commemorates the Austrian Jews murdered by the National Socialists. On the way to the hotel, we stop at the bespoke shoemaker Rudolf Scheer & Söhne (8) on Bräunerstraße.

> 17.30 A visit to the men’s outfitter Knize (9) is worthwhile: The rooms on the upper floor are particularly worth seeing. They were designed by Adolf Loos in 1913 and have hardly been changed to date.

> 18.30 The ball night will be long, so we take a break in our hotel, The Guesthouse Vienna Boutique Hotel (10).

> 20.00 Via Kärntnerstraße, we arrive at the Japanese restaurant Shiki (11). In the rooms, designed by us in 2015, Japanese tradition is combined with European present. After prior reservation, the best that Japanese cuisine has to offer awaits us in the fine-dining area.

> 21.30 The Ball of Industry and Technology, Techniker Cercle, at the Musikverein (12) is the social highlight of the weekend. The concert hall dating from 1870 is a temple for music. A ball in this setting is an experience you will never forget.

> 24.00 Countless turns to classical music are followed by a contemporary conclusion in the nearby disco Volksgarten (13). Built in 1950 according to plans by Oswald Härdtl, the club is one of the most beautiful locations in Vienna.

> 02.00 The final stop is the Bitzinger sausage stand (14), located directly in front of the Albertina Art Museum. In 2008, architects Schuberth and Schuberth were acclaimed for their reinterpretation of the typical Viennese sausage stand.

Sunday: Viennese underworld, art and pleasure.

> 11.00 Today we follow the traces of Orson Welles: The Third Man Tour (15). Reservation required, warm clothes and sturdy footwear recommended. The dark, ramified canal system, which became world-famous thanks to a film noir, is an incomparable experience.

> 13.00 “Wining Dining Shopping” is the motto when visiting the Wein & Co flagship store (16) at St. Stephen’s Cathedral, which our office completed in 2016.

> 15.00 Lovers of contemporary art should visit the Belvedere 21 (17). Constructed in 1958 by Karl Schwanzer as Austrian Pavilion for the Expo 58 in Brussels, the building was moved to Vienna in 1962 and opened as a museum. Adolf Krischanitz, one of Schwanzer’s students, was entrusted with its renovation in 2007. Since November 2011, the transparent building serves as extension of the Belvedere Art Museum.

> 17.00 We have a farewell drink in the legendary American Bar (18), also called Kärntner Bar, designed by Adolf Loos in 1907; because of its 27 m2, it is often referred to as the most comfortable matchbox in the world.

 

(1) Flughafen Wien-Schwechat www.viennaairport.com

(2) Stadthotel Daniel Landstraßer Gürtel 5, www.hoteldaniel.com

(3) BahnhofCity www.hauptbahnhofcity.wien

(4) The Icon www.the-icon-vienna.com

(5) Einkaufszentrum Post am Rochus Rochusplatz 1, www.post-am-rochus.at

(6) Zum Schwarzen Kameel Bognergasse 5, www.kameel.at

(7) Judenplatz www.jmw.at

(8) Rudolf Scheer & Söhne Bräunerstraße 4, www.scheer.at

(9) Herrenausstatter Knize Graben 13, www.knize.at

(10) The Guesthouse Vienna Führichgasse 10, www.theguesthouse.at

(11) Restaurant Shiki Krugerstraße 3, www.shiki.at

(12) Musikverein Musikvereinplatz 1, www.musikverein.at

(13) Clubdisco Volksgarten Burgring, www.volksgarten.at

(14) Bitzinger Würstelstand Albertinaplatz 1, www.bitzinger-wien.at

(15) Kanaltour – Dritte-Mann-Tour Karlsplatz-Girardipark, www.drittemanntour.at

(16) Wein & Co Jasomirgottstraße 3, www.weinco.at

(17) Belvedere 21 Arsenalstraße 1, www.belvedere.at

(18) American Bar Kärntner Straße 10, www.loosbar.at

 

Vienna Illustration: Irmela Schautz, www.irmela-schautz.de

 

For further information on the latest issue of AIT please visit: AIT 11.2018

 

Vienna is not a big but a cosmopolitan city. For me, the incomparable charm lies in the contrast between the centuries-old tradition, modern influences, and the proximity to wonderful nature.

(Armin Ebner)